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Auf dieser Seite erhalten Sie einen Einblick in die folgenden Themen:

  • Frühlings-Erwachen
  • ... und endlich ist es Sommer
  • Die Tage werden kürzer - Herbst
  • Winter - Zeit der Ruhe
  • Gemüsegarten
  • "Samtpfötchen" im Garten - die lieben Vierbeiner
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FRÜHLINGS-Erwachen


Schon im Januar ertappe ich mich immer wieder im Garten, Ausschau haltend nach den ersten grünen Spitzchen, welche aus dem Boden spriessen. Wer wohl das Rennen macht? Und schon bald sind die ersten Schneeglöckchen zu erahnen.

Gelb ist für mich die Farbe des Frühlings. Gelb gehört für mich zum Frühling, nicht aber unbedingt zu den anderen Jahreszeiten. Es ist einfach so. Unser Garten sprüht vor lauter gelb. Vor allem die "Bachbumbele" (Sumpfdotterblumen) zeigen sich in ihrer schönsten Pracht rund ums Biotop und erinnern mich auch stark an meine Kindheit, als wir die "Bachbumbele" auf dem Schulweg am nahe liegenden Bach "pflückten" um unsere Mutter damit zu überraschen.



Symphonie in gelb


Oft noch unter dem Schnee versteckt erhalten die wunderschönen Blüten der Helleborus vielmals nicht die Beachtung, welche ihnen eigentlich gebührt. Nach und Nach halten sie vermehrt Einzug in unserem Garten.



Helleborus


Akeleien - rund ums Haus sind sie im Frühling ein Anblick, den ich nicht missen möchte. An den möglichen aber auch unmöglichsten Plätzchen fühlen sie sich wohl und heimisch. Sie erinnern mich an Elfen in ihrem hübschen Gewand.


Akeleien



Tränendes Herz



Tulpen ...
... Tulpen ...... und nochmals Tulpen!

Frühling ist auch die Zeit der Rhododendron- und Azaleenblüte. Ein Feuerwerk von Farben, welches uns beim Nachhausekommen ins Auge sticht und mit der Blüte einher geht auch das emsige Treiben der Hummeln.


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... und endlich ist es  SOMMER

Als wir noch keinen Garten hatten, mochte ich auch nichts Stacheliges … und darunter fiel ohne Zweifel die Rose. Der Anblick gefiel mir schon, aber eine Pflanze selber zu haben war niemals ein wirklicher Wunsch von mir. Seit wir jedoch unser grünes Reich besitzen, hat sich diese Meinung langsam aber stetig auch in Bezug auf die Rose gewandelt. Nie hätte ich gedacht, dass ich meine Hände mal von ihr schinden lasse, mich pieksen lasse und doch meine Freude an ihr haben würde obwohl da auch immer der Wettlauf mit den Übeltätern ist, die das edle Wesen heimsuchen können - sprich Sternrusstau, Blattläuse, Mehltau, Rosenblattwespe etc. … :-(

Heute bin ich glücklich, im März die ersten Austriebe an den kahlen Stängeln zu erkennen. Was warte ich auf die erste Knospe und dann die Spannung, welche Blüte sich mir wohl zuerst in der ganzen Schönheit zeigt und welcher erste wunderbare Rosenduft meine Nase umschmeichelt. Unser Garten ist nicht wirklich gross, er hat auch sehr viele Schattenecken, so dass die geeigneten Plätzchen für die Rosen eher dürftig ausfallen. Mittlerweilen haben aber doch einige der mehrheitlich stacheligen Schätze den Weg in unser kleines Reich gefunden; die jüngste Errungenschaft - ein Rosenhochstämmchen namens 'Rosarium Uetersen'.



Doris TystermannMorning JewelWenlok

Flammentanz + Clematis Sieboldii

        

        

LawiniaIngrid Bergmann
Flammentanz




     

     

Allium

Was wäre der Garten ohne das Wasser. Nicht auszudenken. Und sei es auch nur in Form von klitzekleinen Wassertröpfchen auf den Frauenmänteliblättern ('Alchemilla vulgaris') - ein Augenschmaus der besonderen Güte.




Clematis Multi-Blue + Königskind





Hortensien





Unser Garten birgt neben ein paar Sonnenplätzchen sehr viele Schattenecken, die ich jedoch nicht als wirkliche Schattenseite des Gartens empfinde, war und ist es nach wie vor eine Herausforderung, auch da etwas zu finden, was gefällt und was sich auch verträgt mit dem doch eher schweren Boden, den wir haben. So ist mit den Jahren die Liebe zu den Hostas gewachsen und mittlerweilen haben sich einige an den verschiedensten Ecken in unserem Garten angesiedelt. Ich mag die Vielfältigkeit der Grüntöne wie auch die Zurückhaltung der Blüte und ich kann ihnen je lànger je weniger widerstehen. Obwohl, jedes Jahr muss ich auch bemerken, dass auch andere die Hostas zum Fressen gerne haben :-( sprich durchlöcherte und manchmal sogar bis auf den nackten Stengel gefressene Blätter lassen die Gier der Schleimis nur erahnen.


  

  


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Die Tage werden kürzer - HERBST

Herbst - jedes Jahr ist es dasselbe. So gegen Ende August krieg ich oft ein wenig den Durchhänger, was den Garten anbelangt. Der Enthusiasmus ist verflogen. Die Schnecken haben die Hostablätter durchlöchert und machten auch vor dem Gemüsegarten nicht halt. Die Tage werden merklich kürzer und der Morgen beginnt kühler und mit einem Hauch von Tau und Nässe und dann kommt der Tag, da riecht man es förmlich - es wird langsam Herbst.

Herbst - nichts desto trotz mag ich auch diese Jahreszeit, die Zeit, den Garten für den Winter fertig zu machen, aufzuräumen und der einen oder anderen Pflanze einen neuen, vielleicht besseren Platz zu geben.

Herbst - die Farben werden weicher, wenn die Sonne in den Garten scheint. Insbesondere die Stimmung am frühen Abend ist unübertrefflich, ja schon richtig mystisch kommt sie daher. Und dann Ende Oktober, Anfang November, wenn die ersten Nebel den Garten einhüllen. Es scheint, als ob die Welt draussen geblieben ist.


        


   

   





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WINTER - Zeit der Ruhe

Anfang November vielleicht der erste Schnee. Nass, kalt. Das heisst für mich auch manchmal, Mitten in der Nacht aufzustehen und den Tamarix zu schütteln - nicht, dass der unter der schweren Last zusammenbricht. Es ist einer meiner Lieblingssträucher im Garten - bei meinem Mann wird dieser Strauch (den er "liebevoll" Spargelstrauch nennt) gerade mal geduldet und dies, weil er mit seiner Form und seinem Wuchs immer mehr dem Boden wie dem Himmel näher kommt und der liebe Rasenmäher nur noch mit Mühe oder nicht mal mehr damit unten durchkommt.

Winter ist auch die Zeit, sich ins Haus zurückzuziehen, aber doch immer den Blick von drinnen nach draussen zu richten, gibts doch viel zu beobachten, insbesondere die vielen Piepmätze, welche unseren Garten besuchen.

Winter, der Moment, den Sträuchern wieder eine anständige Frisur zu verpassen - was ich erst lernen musste, tat mir doch anfangs schon das kleinste Ästchen leid, wenn es denn weichen musste. Mittlerweilen habe ich aber  gelernt, dass beim Stutzen und Schneiden nicht zu zimperlich mit der Säge oder der Schere umgegangen werden darf, im Gegenteil.

Und dann ist der Winter natürlich dazu da, neue Pläne zu schmieden, Gartenbücher zu wälzen, mit lieben Gartenfreundinnen wieder bereits in neuen Gartenträumen zu schwelgen und ganz sehnlichst den Frühling herbeizusehen ...


Winterzauber ... was ein Hauch Schnee über Nacht nicht alles verändern kann. Der ganze Garten ist eingehüllt in einer weichen Schneedecke. Traumhaft. Und doch kann der Zauber auch wieder genau so schnell vorbei sein - da bei uns anhaltender Schnee eben eher nicht vorkommt.               

    

       


Oh wie radikal schaut das aus - einfach schlimm für meinen Geschmack - und doch muss es sein. Aber bei diesem Anblick wünsch ich mir den nächsten Sommer im Eilzugstempo herbei!



Zeit, den Engeln ein Plätzchen im Garten zu geben - ein paar dürfen ihren Platz jedoch das ganze Jahr rüber behalten - sind diese Himmelsboten doch nicht nur zur Weihnachtszeit sondern jeden Tag ein fester Bestandteil des Lebens.
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GEMÜSEGARTEN

Der Gemüsegarten ist seit jeher der Garten meines Mannes. Nicht, dass ich da nichts verloren hätte, im Gegenteil, bin ich doch letztlich oft diejenige, welche dann all das Gemüse der Verwertung zubringt. Aber von der Planung (nun, da hab ich ab und zu noch ein Wörtchen mitzureden) bis zum Endprodukt ist es die grosse Arbeit meines Mannes. Wenn er von seiner Arbeit nachhausekommt, ist er bei schönem Wetter eigentlich immer im Garten anzutreffen. Dann ist er entweder am Jätten (denn Unkraut gibt es immer und immer zur genüge), oft auch am Kannenschleppen. Aber ab und zu treffe ich ihn auch beim Nichtstun im Liegestuhl an, oder auf der kleinen Bank beim Biotop. Ja es sind diese Momente, die ich so gerne mag. Das Nachhausekommen in den Garten, den Arbeitstag hinter sich lassen und in eine andere Welt kommen.

Nun im Gemüsegarten wird vom Frühling bis in den Herbst diversester Salat angepflanzt. Es gibt nichts feineres, als der erste zarte Kopfsalat aus dem eigenen Garten, vielleicht noch zusammen mit feinen Radieschen. Mmmmh. Dann natürlich das verschiedenste Gemüse von Karotten, Fenchel, Kohlrabi, Zucchini, Kohl, Gurken, Tomaten, Bohnen, Zwiebeln. Dann aber auch Himbeeren und Blumen, ja auch diese dürfen nicht fehlen - obwohl sich auch da immer wieder die einen oder anderen angeblichen Mehrjährigen gerade mal einen Sommer zeigen und dann ins Nichts verschwinden. Es ist kein üppiger Bauerngarten, welchen wir unser eigen nennen dürfen, aber es macht Spass und Freude, darin zu werkeln, mitzuerleben, wie schnell aus den kleinen Sämchen und Setzlingen etwas Wunderbares wird ... oder manchmal eben auch nicht, wenn Schnecken & Co. schneller sind, zu ernten.




       
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Samtpfötchen im Garten - die lieben VIERBEINER

Was wäre unser Haus und der Garten ohne die lieben Vierbeiner, ohne die Fellnasen? Nein, ich könnte mir den Garten nicht wirklich vorstellen. Wir selber haben nur einen Kater, im ganzen Quartier hats aber noch einige andere Katzen, wie das Pünktli, der Nero, der Mino, der Seppli und noch einige andere. So ist das Katzenleben wahrlich interessant und bestimmt niemals langweilig.

Das ist er - unser einmaliger Miro

Ja der Miro - irgendwie ist er unbeschreiblich. Wenn er nur draussen sein kann. Einerseits ist er sehr anhänglich, andererseits aber auch recht ungestühm und oft auch ein richtiger Räuber, bringt er doch immer wieder kleinere Beute mit nach Hause. Oh wie liebe ich das ... aber, das sind dann eben die unangenehmeren Seiten, die ein "Dosenöffner" zu bewältigen hat. Ich könnte mir jedenfalls den Garten und das Haus ohne eine samtige Pfote kaum bis überhaupt nicht vorstellen. Er ist ein herrlicher Kater, welcher im ganzen Quartier bekannt ist, vermutlich v.a. auch wegen seiner "Frisur", die ihn ja von vielen anderen Artgenossen unterscheidet. Im Sommer ist er oft ein stetiger Begleiter, wenn etwas im Garten gewerkelt wird. Und meist begleitet er mich nochmals auf meiner obligaten Runde ums Haus, so kurz vor dem Eindunkeln. Ich mag diese Zeit, wenn überall Ruhe einkehrt, halt Feierabend ist. Und ich mag die Zeit, wenn der Miro dann mal die Nähe sucht, sich in die Armbeuge einkuschelt, sein leises Schnurren zu hören ist und er mir zu verstehen gibt, dass auch ich etwas Besonderes in seinem Leben bin (oder ich möchte es jedenfalls so verstehen - verstehe jemand überhaupt die Samtpfoten)!







Und genau das ist auch Miro - Schlafen, grad wo es ihm gefällt!

Nero - der Nachbarskater, welcher bei uns "Hausrecht" hat
Als 10-Wochen altes kleines Baby-Büsi hat er sich in unseren Garten verirrt und seither gehört auch er irgendwie zu uns - jedenfals ist unser Garten auch ein wenig sein Garten und es scheint mir sehr oft, dass er eben auch ein sehr dankbarer Kater ist, der die Gastfreundschaft zu schätzen weiss. Er ist ein wunderbarer Kater, der sich auch seine Streicheleinheiten abholt, welcher aber sonst seine sehr eigenen Wege geht.


Das war er - unser unvergesslicher Micky
Micky war ein einmaliger Kater. Mein Herz hatte er im Sturm erobert und ich wusste beim ersten Blick, dass er unser erstes Büsi werden wird - davon musste ich nur noch meinen Mann überzeugen. Und Micky gelang es, auch ihn im Eilzugstempo um seine kleinen Pfötchen zu wickeln. Die Zeit mit ihm werden wir niemals vergessen. Nach nur 6-jährigem glücklichen Katzenleben musste er jedoch wegen seiner Herzkrankheit einfach viel zu früh über die Regenbogenbrücke gehen - sein letztes Plätzchen hat er aber in unserem Garten gefunden.







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